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Ian McEwan: Der Trost von Fremden.Diogenes Verlag AG Zürich, 1983

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Wer hat nicht schon davon geträumt, einmal nach Venedig zu fahren und der Liebe zu leben. Für all diejenigen ist das Buch Pflichtlektüre. Die Geschichte von Mary und Colin, die einen Urlaub in Venedig verbringen zieht einem in den Bann und führt einem fast ausweglos hin  bis zum unvermeidlichen Ende. Eine Warnung liegt in dem Vorwort, einer Prosa des italienischen Dichters Cesare Pavese: Reisen ist eine Brutalität. Es zwing einen, Fremden zu vertrauen und all dem gewohnten Trost von Heim und Freunden zu entsagen. Man ist dauernd aus dem Lot. Nichts gehört einem, außer den wesentlichen Dingen - Luft, Schlaf, Träume, das Meer, der Himmel - lauter Dinge, die der Ewigkeit zuneigen oder dem, was wir uns darunter vorstellen.

"Hochsommer in Venedig, die Stadt ist von Touristen überschwemmt. Auch Mary und Colin sind hier im Urlaub. Jeden Abend sitzen sie auf dem Balkon ihres Hotels und blicken hinaus auf den Kanal. Dann machen sie sich zurecht für ihren Dinnerspaziergang durch die Stadt: Mit peinlicher Sorgfalt wählen sie ihre Garderobe - als warte irgendwo unter den Tausenden, zu denen sie sich gesellen werden, jemand, dem viel an ihrer äußeren Erscheinung liegt. Auch an diesem Abend verlieren sie sich im Gewirr der Knaälen und engen Gassen. Noch sind sie dem Fremden nicht begegnet; noch ahnen sie nicht, dass sie beide bereits Teil seiner Geschichte sind." (Klappentext)

Ian McEwan, geobren 1948 in Aldershot (Hampshire) , lebt in London. Schon seine ersten Erzählungen wurden ausgezeichnet, 1999 erhielt er den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk.

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